[{"category":"Tierversuch","year":2018,"title":"NTP: Zwei Jahre Mobilfunkexposition bei Ratten","short_title":"NTP TR-595","authors":"National Toxicology Program","question":"Kann 900-MHz-Mobilfunkexposition bei langfristiger Ganzkörperbestrahlung Krebs verursachen?","method":"Kontrollierter zweijähriger Versuch mit Sprague-Dawley-Ratten; GSM/CDMA, Ganzkörper-SAR 1,5, 3 oder 6 W/kg; Exposition schon vor der Geburt.","result":"Klare Evidenz für bösartige Schwannome des Herzens bei männlichen Ratten; auch Hirngliome wurden mit Exposition in Verbindung gebracht. Weibliche Ratten: uneindeutige Evidenz.","limitation":"Tiermodell, lange tägliche Ganzkörperexposition und andere Dosisverteilung als ein Handy am menschlichen Ohr. Daraus folgt kein quantitatives menschliches Risiko und kein pauschaler Faktor 200 für deutsche Grenzwerte.","source_url":"https://ntp.niehs.nih.gov/publications/reports/tr/tr595","doi":"10.22427/NTP-TR-595","ref":"turn43view1"},{"category":"Tierversuch","year":2018,"title":"NTP: Zwei Jahre Mobilfunkexposition bei Mäusen","short_title":"NTP TR-596","authors":"National Toxicology Program","question":"Zeigt sich der Befund auch bei einer anderen Tierart?","method":"Kontrollierter zweijähriger Versuch mit B6C3F1/N-Mäusen; 1.900 MHz, GSM/CDMA, Ganzkörperexposition.","result":"Uneindeutige Evidenz für einzelne Krebsendpunkte in allen vier Geschlechts-/Modulationsgruppen. Die Einstufung war schwächer als der klare Herzschwannom-Befund bei männlichen Ratten.","limitation":"Ergebnisse unterscheiden sich nach Tierart, Geschlecht und Endpunkt. Die Mäuse wurden nicht als einheitlich krebspositiv eingestuft.","source_url":"https://ntp.niehs.nih.gov/publications/reports/tr/tr596","doi":"10.22427/NTP-TR-596","ref":"turn43view0"},{"category":"Tierversuch","year":2018,"title":"Ramazzini: Lebenslange Exposition gegenüber einem Basisstationssignal","short_title":"Ramazzini / Falcioni","authors":"Falcioni et al.","question":"Was bewirkt ein GSM-Basisstationssignal bei lebenslanger Fernfeldexposition?","method":"2.448 Sprague-Dawley-Ratten; 1,8-GHz-GSM-Signal, Exposition ab vorgeburtlicher Entwicklung bis zum natürlichen Tod.","result":"Bei männlichen Ratten waren Herzschwannome in der höchsten Expositionsgruppe (50 V/m) signifikant häufiger. Mehr Gliome bei weiblichen Ratten waren nicht statistisch signifikant.","limitation":"Die lebenslange Tierexposition ist keine direkte Messung menschlicher Alltagsrisiken. Nicht alle beobachteten Tumorunterschiede waren signifikant.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29530389/","doi":"10.1016/j.envres.2018.01.037","ref":"turn38view0"},{"category":"Tierversuch","year":2015,"title":"Tumorpromotion bei chemisch vorbelasteten Mäusen","short_title":"Lerchl","authors":"Lerchl et al.","question":"Kann Hochfrequenzexposition das Wachstum bereits initiierter Tumoren beeinflussen?","method":"Mäusemodell mit vorgeschalteter chemischer Tumorinitiierung und anschließender UMTS-Hochfrequenzexposition.","result":"Die Autoren berichteten Tumorpromotion, auch bei Expositionen unter bestimmten menschlichen Expositionsgrenzen.","limitation":"Untersucht wurde Tumorpromotion nach chemischer Vorbelastung, nicht die alleinige Krebsentstehung durch Mobilfunk. Tier-Ganzkörperdosen sind nicht mit lokalem menschlichem SAR gleichzusetzen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25749340/","doi":"10.1016/j.bbrc.2015.02.151","ref":"turn32search2"},{"category":"Basisstation / Biomarker","year":2024,"title":"ATHEM: Genetische Instabilität bei Anwohnern von Basisstationen","short_title":"ATHEM / Gulati","authors":"Gulati, Mosgoeller et al.","question":"Unterscheiden sich Biomarker zwischen längerfristig höher und niedriger exponierten Anwohnern?","method":"Querschnittsvergleich von 24 gesunden Erwachsenen in zwei benachbarten Wohngebieten; Wohnexposition erhoben und Blutmarker untersucht.","result":"Bestimmte Chromosomenveränderungen waren in der höher exponierten Gruppe häufiger. Andere Marker, darunter mehrere DNA-Schäden und oxidativer Stress, zeigten keine signifikanten Gruppenunterschiede.","limitation":"Kleine beobachtende Stichprobe, zahlreiche Endpunkte und keine randomisierte Langzeitexposition. Kein Nachweis, dass Mobilfunkmaststrahlung bei den Teilnehmern Krebs ausgelöst hat.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38820877/","doi":"10.1016/j.ecoenv.2024.116486","ref":"turn22view0"},{"category":"Humanstudie / Krebs","year":2010,"title":"INTERPHONE: Hirntumoren und Mobiltelefongebrauch","short_title":"INTERPHONE","authors":"INTERPHONE Study Group","question":"Ist Handynutzung mit Gliomen oder Meningeomen verbunden?","method":"Interviewbasierte Fall-Kontroll-Studie in 13 Ländern; 2.708 Gliom- und 2.409 Meningeomfälle.","result":"Insgesamt keine Risikoerhöhung. Im höchsten Zehntel der erinnerten Gesprächsdauer (mindestens 1.640 Stunden) lag die Gliom-Odds-Ratio bei 1,40 (95 %-KI 1,03–1,89).","limitation":"Erinnerungs- und Auswahlverzerrung; teils unplausible Nutzungsangaben. Die Autoren warnten ausdrücklich vor einer kausalen Interpretation des höchsten Expositionsbefunds.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20483835/","doi":"10.1093/ije/dyq079","ref":"turn24view1"},{"category":"Humanstudie / Krebs","year":2014,"title":"CERENAT: Vieltelefonierer und Hirntumoren","short_title":"CERENAT","authors":"Coureau et al.","question":"Bestehen Risiken besonders bei intensiver Nutzung?","method":"Fall-Kontroll-Studie in vier französischen Regionen; persönliche Interviews zur bisherigen Handynutzung.","result":"Die Gesamtanalyse zeigte keine eindeutige Erhöhung; höhere Risikoabschätzungen fanden sich in Gruppen mit besonders intensiver Nutzung.","limitation":"Rückblickende Expositionsangaben, kleine Untergruppen und breite Konfidenzintervalle. Ein Risikosignal ist kein Beleg für die Ursache eines einzelnen Tumors.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24816517/","doi":"10.1136/oemed-2013-101754","ref":"turn41search6"},{"category":"Humanstudie / Krebs","year":2015,"title":"Schwedische Fall-Kontroll-Daten zu Gliomen","short_title":"Hardell / Carlberg","authors":"Hardell und Carlberg","question":"Steigt das Risiko mit langer Zeit seit erster Nutzung?","method":"Gepoolte schwedische Fall-Kontroll-Studien aus 1997–2003 und 2007–2009; Mobil- und Schnurlostelefone.","result":"Für Mobiltelefone wurde insgesamt OR 1,3 (95 %-KI 1,1–1,6) und bei mehr als 25 Jahren Latenz OR 3,0 (1,7–5,2) berichtet.","limitation":"Beobachtungsdaten mit rückblickender Erinnerung. Die großen Risikoabschätzungen sind Gegenstand wissenschaftlicher Debatten und stimmen nicht mit allen Kohortenanalysen überein.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25466607/","doi":"10.1016/j.pathophys.2014.10.001","ref":"turn19search1"},{"category":"Kinder / Krebs","year":2011,"title":"CEFALO: Kinder, Jugendliche und Hirntumoren","short_title":"CEFALO","authors":"Aydin et al.","question":"Ist regelmäßige Handynutzung bei 7- bis 19-Jährigen mit Hirntumoren verbunden?","method":"Fall-Kontroll-Studie in Dänemark, Schweden, Norwegen und der Schweiz; Interviews und teilweise Netzbetreiberdaten.","result":"Regelmäßige Nutzer: OR 1,36 (95 %-KI 0,92–2,02), statistisch nicht signifikant. Kein eindeutiger Nachweis eines Zusammenhangs.","limitation":"Begrenzte statistische Aussagekraft und relativ kurze Nutzungsgeschichte. Das breite Intervall schließt eine moderate Risikoerhöhung nicht aus.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21795665/","doi":"10.1093/jnci/djr244","ref":"turn16search0"},{"category":"Kinder / Krebs","year":2022,"title":"MOBI-Kids: Drahtlostelefone und Hirntumoren junger Menschen","short_title":"MOBI-Kids","authors":"Castaño-Vinyals et al.","question":"Was zeigen internationale Daten bei 10- bis 24-Jährigen?","method":"Fall-Kontroll-Studie in 14 Ländern; 899 Personen mit Hirntumoren und 1.910 Kontrollen; Nutzung und elektromagnetische Dosis modelliert.","result":"Kein belegter Anstieg neuroepithelialer Hirntumoren durch drahtlose Telefonnutzung.","limitation":"Auswahlverzerrung und erinnerungsbasierte Nutzungsdaten; einige inverse Zusammenhänge dürften Verzerrungen widerspiegeln. Kein Freibrief für lebenslange Exposition ab Kleinkindalter.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34974237/","doi":"10.1016/j.envint.2021.107069","ref":"turn41search11","secondary_primary_url":"https://researchportal.ukhsa.gov.uk/en/publications/wireless-phone-use-in-childhood-and-adolescence-and-neuroepitheli/"},{"category":"Humanstudie / Krebs","year":2024,"title":"COSMOS: Prospektive Kohorte mit 264.574 Teilnehmern","short_title":"COSMOS","authors":"Feychting et al.","question":"Wie entwickeln sich Hirntumorrisiken, wenn die Nutzung vor der Erkrankung erfasst wird?","method":"Prospektive Kohorte aus fünf Ländern, Krebsregister-Nachverfolgung; median 7,12 Jahre; Betreiberinformationen zur Kalibrierung der Gesprächsdauer.","result":"Kein Zusammenhang mit Gliomen, Meningeomen oder Akustikusneurinomen. Gliom-HR bei mindestens 1.908 kalibrierten Gesprächsstunden: 1,07 (95 %-KI 0,62–1,86).","limitation":"Trotz großer Kohorte nur 149 Gliome, 89 Meningeome und 29 Akustikusneurinome; begrenzte Präzision für seltene Untergruppen und sehr lange Latenzen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38458118/","doi":"10.1016/j.envint.2024.108552","ref":"turn24view3"},{"category":"Basisstation / Krebs","year":2010,"title":"Britische Studie zu Basisstationen und frühem Kinderkrebs","short_title":"Elliott / Basisstationen","authors":"Elliott et al.","question":"Ist die Exposition der Mutter durch Basisstationen während der Schwangerschaft mit frühem Kinderkrebs verbunden?","method":"1.397 Krebsfälle im Alter 0–4 Jahre und 5.588 Geburtskontrollen; Standortdaten und modellierte Exposition.","result":"Kein Zusammenhang für die untersuchten Krebsendpunkte. Höchste modellierte Expositionsgruppe, alle Krebsarten: OR 1,02 (95 %-KI 0,88–1,20).","limitation":"Modellierte Schwangerschaftsexposition und frühe Krebserkrankungen; keine Studie zu jahrzehntelanger Exposition Erwachsener oder moderner 5G-Technik.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20570865/","doi":"10.1136/bmj.c3077","ref":"turn32search0"},{"category":"Review / Basisstationen","year":2010,"title":"Systematischer Review zu gesundheitlichen Effekten von Basisstationen","short_title":"Röösli / Basisstationen","authors":"Röösli et al.","question":"Wie belastbar sind Studien zu Basisstationsstrahlung und Beschwerden?","method":"Systematische Auswertung von Studien zu Exposition durch Mobilfunkbasisstationen.","result":"Keine konsistente Evidenz für Beschwerden oder kognitive Effekte in den untersuchten Settings; bei genauerer Expositionsbestimmung wurden seltener Effekte berichtet.","limitation":"Älterer Studienbestand und damals begrenzte Langzeitdaten; beantwortet nicht jede Frage zu neuen Frequenzen und jahrzehntelangen Expositionen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21124713/","doi":"10.2471/BLT.09.071852","ref":"turn32search1"},{"category":"Review / Tierkrebs","year":2025,"title":"WHO-beauftragter Review: Krebs in Labortieren","short_title":"Mevissen / Tierkrebs","authors":"Mevissen et al.","question":"Wie ist die gesamte Tierkrebs-Evidenz zu bewerten?","method":"Systematischer Review von 51 Studien, darunter zehn chronische Krebs-Bioassays; narrative Synthese wegen Heterogenität.","result":"Hohe Evidenzsicherheit für eine Zunahme von Gliomen und malignen Herzschwannomen bei männlichen Ratten. Weitere Organe und Endpunkte hatten schwächere oder keine Befunde.","limitation":"Hohe Sicherheit des Tierbefunds ist keine numerische menschliche Risikoschätzung. Die Autoren betonen Probleme der Übertragung von Ganzkörperdosis, Lokaldosis und Mechanismen. Korrektur von Juli 2026 mitlesen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40339346/","doi":"10.1016/j.envint.2025.109482","correction_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42442967/","correction_doi":"10.1016/j.envint.2026.110368","ref":"turn17view1"},{"category":"Review / Human-Krebs","year":2024,"title":"WHO-beauftragter Review: Häufig untersuchte Krebsarten beim Menschen","short_title":"Karipidis / Menschen","authors":"Karipidis et al.","question":"Was ergibt die Gesamtauswertung der menschlichen Beobachtungsstudien?","method":"63 Veröffentlichungen aus 22 Ländern; getrennte Bewertung von Handys, ortsfesten Sendern und beruflicher Exposition.","result":"Moderate Evidenzsicherheit dafür, dass Handynutzung die untersuchten Kopf-/Hirntumorrisiken wahrscheinlich nicht erhöht. Bei ortsfesten Sendern keine Zunahme kindlicher Leukämie nachgewiesen.","limitation":"Keine eingeschlossenen geeigneten Studien zu den kritischen Tumoren Erwachsener durch ortsfeste Sender; geringe Sicherheit für manche andere Endpunkte. Auswertung und Gewichtung wurden von Fachautoren kritisiert.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39241333/","doi":"10.1016/j.envint.2024.108983","ref":"turn24view2"},{"category":"Wissenschaftliche Kritik","year":2025,"title":"Methodenkritik am Karipidis-Krebsreview","short_title":"Frank / Review-Kritik","authors":"Frank et al.","question":"Sind Studienauswahl, Expositionskategorien und Synthese des Reviews ausreichend?","method":"Fachlicher Kommentar in Environment International zum Review von Karipidis et al.; keine neue Teilnehmerstudie.","result":"Die Autoren kritisieren unter anderem die Behandlung von Dosis-/Zeitbeziehungen und methodische Entscheidungen der Gesamtauswertung.","limitation":"Ein wissenschaftlicher Kommentar dokumentiert Streitpunkte, liefert aber keine neue epidemiologische Risikoschätzung. Originalreview und Kritik müssen nebeneinander gelesen werden.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39741032/","doi":"10.1016/j.envint.2024.109200","ref":"turn15search13"},{"category":"Kognition / Jugendliche","year":2018,"title":"HERMES: Gedächtnisleistung und geschätzte Hirndosis","short_title":"Foerster / HERMES","authors":"Foerster et al.","question":"Hängt die Entwicklung des Gedächtnisses mit einer geschätzten Mobilfunk-Hirndosis zusammen?","method":"Prospektive Schweizer Jugendkohorte mit wiederholten Gedächtnistests und individueller Dosisabschätzung.","result":"Berichteter Zusammenhang zwischen höherer geschätzter Hirndosis und geringerer Entwicklung des figuralen Gedächtnisses.","limitation":"Beobachtungsdesign, Dosismodell und mögliche Begleitfaktoren der Gerätenutzung. Kein isolierter experimenteller Nachweis dauerhafter Hirnschäden.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30044230/","doi":"10.1289/EHP2427","ref":"turn20search17"},{"category":"Review / Biomarker","year":2024,"title":"Oxidativer Stress in Tier- und Zellversuchen","short_title":"Meyer / Oxidativer Stress","authors":"Meyer et al.","question":"Verändert Hochfrequenzexposition Marker oxidativen Stresses?","method":"Systematischer Review experimenteller In-vivo- und In-vitro-Studien; Recherche bis Juni 2023.","result":"Heterogene Befunde; die Evidenzbewertung ist durch ungenaue Expositions-/Biomarkerbestimmung und fehlende Angaben zur Verblindung eingeschränkt.","limitation":"Zell- oder Tiermarker beweisen keine klinische Erkrankung beim Menschen. Die Autoren fordern verbesserte Studiendesigns für belastbarere Schlussfolgerungen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39566441/","doi":"10.1016/j.envint.2024.108940","ref":"turn37search0"},{"category":"Review / Fruchtbarkeit","year":2024,"title":"Männliche Fruchtbarkeit in Tier- und Spermienexperimenten","short_title":"Cordelli / Fruchtbarkeit","authors":"Cordelli et al.","question":"Kann Hochfrequenzexposition Fortpflanzungsparameter beeinflussen?","method":"117 Publikationen mit Tierversuchen und zehn mit menschlichen Spermien in vitro; systematischer Review und Meta-Analysen.","result":"Moderate Evidenz für eine verringerte Trächtigkeitsrate nach Exposition männlicher Tiere und niedrige Evidenz für verminderten Spermienbestand. Viele andere Endpunkte sehr unsicher.","limitation":"Viele methodische Mängel und oft hohe Expositionen; keine konsistente Dosisbeziehung und keine tragfähige neue menschliche Grenzwertzahl. Korrektur von 2025 beachten.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38492496/","doi":"10.1016/j.envint.2024.108509","correction_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40268655/","ref":"turn34view1"},{"category":"Review / Beschwerden","year":2024,"title":"Symptome in kontrollierten menschlichen Expositionsversuchen","short_title":"Bosch-Capblanch / Symptome","authors":"Bosch-Capblanch et al.","question":"Löst kurzfristige Hochfrequenzexposition in verblindeten Versuchen Beschwerden aus?","method":"Systematischer Review von 41 überwiegend Crossover-Studien mit 2.874 Teilnehmern.","result":"Kein konsistenter Zusammenhang zwischen tatsächlicher kurzfristiger Exposition und selbstberichteten Symptomen in den untersuchten Versuchssituationen.","limitation":"Kurzfristige Provokationsstudien beantworten keine jahrzehntelangen Risiken. Beschwerden sind real und verdienen Abklärung; dieser Befund identifiziert ihre individuelle Ursache nicht. Korrektur von Juli 2024 mitlesen.","source_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38640611/","doi":"10.1016/j.envint.2024.108612","correction_url":"https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39034214/","ref":"turn42search1"}]
